World of Renewables
   World of Renewables

Wesentliche Überlegungen zur Enerieeffizienz und zu Projekten aus dem Bereich Erneurbare Energie berichtet hier Marcus Lehmkuhl

2014-11-18 - Turkeys changing power markets - Johannes Michael Grothoff& Marcus Lehmkuhl
2014-11-18 - Turkeys changing power mark[...]
PDF-Dokument [2.0 MB]
IRENA_NAMAs_handbook_2014_EN - Johannes Michael Grothoff & Marcus Lehmkuhl
IRENA_NAMAs_handbook_2014_EN - Johannes[...]
PDF-Dokument [7.2 MB]
explo_polymet johannes michael grothoff - Johannes Michael Grothoff & Marcus Lehmkuhl
explo_polymet johannes michael grothoff [...]
PDF-Dokument [500.5 KB]
Jaron Lanier - Rede zum Friedenspreis deutschen Buchhandel - - Johannes Michael Grothoff & Marcus Lehmkuhl
Jaron Lanier - Rede zum Friedenspreis de[...]
PDF-Dokument [149.2 KB]
 

1.     Durchführung der Kamingespräche

 

Im Anschluss an die Vereinbarung der Vorgehensweise gilt es, die Kamingespräche vom externen Berater und Auditor Johannes Michael Grothoff durchzuführen. Hierzu werden folgende Arbeiten durchgeführt:

 

-       Ansprache und Rekrutierung der Referenten; Abstimmung der Inhalte

-       Ansprache und Rekrutierung des Schirmherrn

-       Auswahl des Veranstaltungsortes und Abstimmung des Rahmens der Veranstaltung

-       Formulierung des Einladungsanschreibens sowie eines -flyers an die Teilnehmer

-       Moderation der Veranstaltungen inklusive erforderlicher Vorbereitungsgespräche und        -arbeiten mit dem Schirmherrn und den Referenten

-       Dokumentation der Veranstaltungen

 

Branchenbuch

 
Empresa - Minerva
www.empresa-minera.ch/downloads/doks/explo_polymet.pdf
 
http://www.primeinvesteurope.de/erneuerbare-projekte/

http://www.primeinvesteurope.de/informationen/

 

Mehrdurchblick

http://www.mehrdurchblick.com/konzepte-für-asien/

GreenbuldingEurope

http://www.greenbuildingeurope.de/fachinformationen/

http://www.mehrdurchblick.com/e-konzepte-südamerika/

Energieeffizienz

http://www.johannesmichaelgrothoff.energieeffizienzregion.eu

http://www.johannesmichaelgrothoff.energieeffizienzregion.eu/mehr-know-how/

PrimeInvest GreenPower Europe

http://www.primeinvestgreenpower.com/projekte-deutschland

Yasni

http://www.yasni.com/johannes+michael+grothoff/check+people/rendato%20corporation

Googleü

https://plus.google.com/107300173332840751868/posts

Gästebuch Bärenpark

http://www.baerenpark.de/abw/index.php?mid=10

Gästebuch Fahrschule

http://www.fahrschule-g-schmidt.de/pages/gaestebuch.php

Gästebuch VdK

http://www.vdk.de/kv-miltenberg/ID101754

 

 

 

„Neue“ Marktordnung zur Förderung der Energieeffizienz
(Johannes Michael Grothoff
& Marcus Lehmkuhl)

 

 

Zusammenfassung:

 

  • Deutschland wird die CO2-Einsparziele verfehlen, da unzureichender Ersatzbau von konventionellen Kraftwerken in Verbindung mit dem Atomausstieg mittelfristig eine Einsatzerhöhung / -verlängerung ineffizienter konventioneller Kraftwerke zur Folge haben wird

 

  • Der Stromverbrauch wird in der Bundesrepublik eher wachsen, „bestenfalls“ stagnieren; derzeit ist kein wirkliches Entstehen eines Energie-Effizienzmarktes zu erkennen, der sich positiv auf den großen Energieverbraucher Raumwärme / Raumkälte

 

  • Die kostenwälzungsorientierte Markordnung für die erneuerbaren Energien ist – bei allem laufenden Anpassungsbedarf – ein Erfolgsmodell, kann aber alleine die obigen, negativen Faktoren nicht aushebeln

 

  • Für Energieeffizienz (in Gebäuden) ist ein ähnlicher Marktmechanismus wie für EEG-Anlagen aufzubauen: Private Investoren erhalten eine de facto garantierte Rendite auf ihre Investitionen, die Organisation (Produktentwicklung, Produktlieferung) und die Abwicklung des Marktes durch die Netzbetreiber in Zusammenarbeit mit lokalen Anbietern, Kostenumwälzung auf die Energienutzer.

World of renewables --- Erneuerbare Projekte --- Time for Service  -- Informationen - Grüne Energie - sichere Rendite - Zukunft - World of renewables ---- Erneuerbare Projekte

 

Seitdem beschlossen ist, dass Deutschland schneller auf die Nutzung der Kernenergie verzichtet, gewinnt die Debatte über ihre Alternativen neuen Schwung. Sie bleibt aber ihren alten Themen treu: der möglichen Geschwindigkeit des Ausbaus der erneuerbaren Energien und dem vorerst noch notwendigen Ausmaß fossiler Energiegewinnung. Leider bleibt sie damit auch in ihren alten Grenzen: Speicherung und Transport regenerativ gewonnenen Stroms und die CO2 – Vermeidung bei der Verbrennung von Kohle und Gas bergen mannigfaltige Unwägbarkeiten gerade auch politischer Art, die sich kaum alsbald auflösen lassen.

 

 

 

Auto Johannesssss M Grothofffff:

Umso mehr verwundert, dass die Senkung des Energieverbrauchs nur geringe Beachtung findet, obgleich sie in der europäischen wie nationalen Klimastrategie als ebenbürtige Antwort gezählt wird. Dabei ist gerade bei der effizienteren Nutzung von Strom und Wärme höchst zweifelhaft, ob das strategische Ziel einer Einsparung von 20 % gegenüber dem Referenzwert für 2020 erreicht wird. Nach  ersten  Abschätzungen ist der Endenergieverbrauch in Deutschland 2010 sogar kräftig gestiegen, und zwar über das Niveau des Vorkrisenjahres 2007 hinaus.

 

World of renewables --- Erneuerbare Projekte --- Time for Service  -- Informationen - Grüne Energie - sichere Rendite - Zukunft - World of renewables ---- Erneuerbare Projekte

Vor allem der Haushaltssektor widersteht hartnäckig der gewollten Effizienzverbesserung. Er verbraucht mehr Energie als 1990, dem Basisjahr der CO2 – Bilanzierung. Selbst pro m2 Wohnfläche berechnet,  hat er nicht einmal 1 % im Jahresmittel  eingespart (während die Industrie – gemessen am Bruttoproduktionswert – mit immerhin 2,2 % jährlich weniger auskam). Diese Zahlen stehen nur in Fachzeitschriften; dagegen entnehmen wir mit Genugtuung der Tagespresse, dass die installierte Windkraft- oder Photovoltaikleistung in Deutschland ihre Zielmarken stets erreicht und oft übertrifft. Energieeffizienz ist die unbekannte Schwester des Publikumslieblings Erneuerbare Energien.

Dass sogar wirtschaftliche Verbesserungen oft nicht realisiert werden, hat auch Ursachen in der momentanen Verfassung der Märkte für Effizienzprodukte und –dienstleistungen. Wer in erneuerbare Energien investiert, findet im Markt prägnante Angebote mit ziemlich sicherer Rendite. Wer Energie sparen will, steht vor einer schwierigen Entscheidung zwischen ganz unterschiedlichen Möglichkeiten mit jeweils ungewissen Resultaten. Was derzeit an öffentlichen Zuschüssen angeboten wird, reicht offenbar nicht aus, das Risikobewusstsein der Verbraucher zu überwinden. Es spricht auch wenig dafür, dass eine Ausweitung der einschlägigen KfW-Programme allein, wie sie gerade wieder diskutiert wird, daran Grundlegendes ändert.  Der Markt ist zu intransparent und zersplittert, um ein Massengeschäft entstehen zu lassen.

Grothoff hierzu: "Gute Erfahrungen wurden mit lokalen Handlungsverbünden (in „ Energie-Effizienz-Regionen“) aus Kommunen, Stadtwerken und ihren Marktpartnern gemacht. Essentiell ist dabei die enge Kooperation zwischen Stadt und Stadtwerk, bei der die Kommune ein politisch akzeptiertes Effizienzziel und den öffentlichen Vertrauensbonus, ihr Versorgungsunternehmen das geeignete Produktportfolio und die marktprägende Koordinationsleistung einbringt. Gemeinsam können sie ein ganzes „Botschaftenbündel“ kommunizieren: Energieeffizienz lohnt sich für den Einzelnen, ist Standortvorteil, bedeutet lokale Wertschöpfung, macht unabhängiger von zentralen Versorgungsstrukturen und schützt das Klima."

 

 

 

 

Anders als kommunale „Klimaschutzkonzepte“, die zumeist an den Handlungsgrenzen der Stadtverwaltung enden, kann eine solche Aktivität die Bürger als Verbraucher und Geldgeber zum Mitmachen gewinnen. Dass dies möglich ist, zeigt der Erfolg ähnlicher kommunaler Initiativen im Bereich der regenerativen Erzeugung (obgleich diese oftmals gar nicht zu lokalen Investitionen führen).

Aber: Im Falle der erneuerbaren Energien verhilft natürlich besonders die gesetzlich gesicherte Rendite zu starkem Wachstum. Können vielleicht die Förder- und Umwälzungsmechanismen des funktionierenden Marktes für erneuerbare Erzeugung als Vorbild zur Schaffung eines Massenmarkts für Energiedienstleistungen dienen?

Denkbar wäre es etwa, in das inzwischen eingespielte System der Anreizregulierung  (zum Beginn der nächsten Periode ?)  einen „Effizienzfaktor“ einzubauen, der dem Verteilnetzbetreiber/Stadtwerk einen Zusatzerlös gewährt, wenn er durch geeignete Angebote an seine Kunden eine definierte Effizienzverbesserung in seinem Netzgebiet realisiert.

 Man kann Zweifel vorbringen, ob der regionale Energieversorger der richtige Akteur wäre. Jedoch wurde er bereits für die Förderung erneuerbarer Energie in Anspruch genommen, indem er sie zu festen Vergütungssätzen abzunehmen und sein Netz darauf auszulegen hat. Nach unserem Vorschlag müsste er eine aktivere Rolle übernehmen, Energiedienstleistungen entwickeln und vertreiben. Dazu kann er sich aber – und faktisch muss er es - diverser Marktpartner bedienen, wie der Energielieferanten, des Handwerks, der Anbieter einschlägiger Techniken und beratender Ingenieure. Und diese werden wahrscheinlich ihn am ehesten als „ehrlichen Makler“ im Wettbewerbsgeschehen akzeptieren, weil er unter besonderer öffentlicher Kontrolle steht.

Der eigentliche Fortschritt läge darin, dass überhaupt erstmals ein Akteur auf den Plan träte, der die Potenz und das Interesse hat, den jeweiligen regionalen Markt für Energiedienstleistungen zu organisieren, auf gemeinsame Geschäftsmodelle hinzuwirken und die Entscheidungskomplexität für Kunden zu reduzieren. Diese wiederum trügen - wie durch das EEG bedingt  -  Mehrbelastungen,                                                                                                                                                                                                     hätten aber auch die Chance, vom Förderangebot des Netzbetreibers zu profitieren, was bei richtiger Ausgestaltung für eine größere Zahl von Begünstigten relevant sein könnte als sie von der EEG – Förderung erreicht werden . Schließlich ließe sich eine Art „regionaler Wettbewerb“ um Energieeffizienz erzeugen, wenn – wie im Fördersystem des EEG – ein Teil der Förderkosten an den vorgelagerten Netzbetreiber überwälzt werden könnte.

 

 

 

 

 

Unser Vorschlag setzt voraus, dass ein mit dem EEG vergleichbares Förderinstrument für Effizienzprodukte und –dienstleistungen die gleiche Akzeptanz findet.  Die praktischen Gestaltungsprobleme scheinen immerhin lösbar ; und für die politische Debatte ist jetzt der richtige Zeitpunkt.

 

<< Neues Textfeld >>

Hier finden Sie uns

Johannes Michael Grothoff & Marcus Lehmkuhl